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07Dez

Die Waldwoche der Klasse 4b – wir lernen fürs Leben

Es war schwer, aber wir haben es geschafft, die Klasse 4b hat 4 Hütten aus purer Natur gestaltet.

Am ersten Tag der Waldwoche hat die 4b Hütten mit Herrn Melchior gebaut. Wir haben morgens im Klassenraum überlegt, was wir in dieser Woche machen wollen. Da haben wir gemeinsam beschlossen, dass wir als erstes eine Hütte bauen. Also sind wir losgegangen. Wir haben uns erstmal die Hütte der 4a angeguckt und Herr Melchior hat uns erklärt, wie man die Hütten baut und was man braucht. Dann durften wir Teams bilden und anfangen mit den Hütten. Als erstes musste sich einer von uns auf den Boden legen und die Arme über den Kopf strecken, damit wir abmessen konnten wie lang der war. Diese Länge plus einen Schritt, so lang musste der Ast sein, den wir suchen mussten. Als wir dann einen gefunden hatten, mussten wir noch 2 Astgabeln zum Abstützen suchen. Wenn wir alles gefunden hatten, dann konnten wir anfangen zu bauen. Dazu mussten wir noch etwas kleinere Stöcke suchen, die etwa so lang waren wie unsere Beine. Diese haben wir dann an den Querbalken gelegt. J Das war sehr viel Arbeit und wir mussten zurück zur Schule, bevor wir fertig waren. Aber am zweiten Tag sind wir wieder zu der Stelle gegangen und haben weitergebaut. Als wir mit dem Gestell fertig waren, mussten wir noch sehr viel Laub drauf legen. Am Ende mussten wir noch Äste und Zweige zum Schutz, damit die Blätter nicht wegfliegen drauflegen. Als das geschafft war, konnten wir nach 2 Tagen endlich in unseren Unterschlupf. Dort drin war es mollig warm. Und wenn ihr durch die Lammersdorfer Wälder geht, kann es sein, dass ihr dort 4 Hütten stehen seht. Probiert es doch mal aus.

Hendrik und Hannah

 

Am dritten Tag stand der Besuch des Bunkers, der Biberstelle und Knochensuche auf unserem Plan. Zuerst waren wir im Wald in der Nähe des Bunkers. Den haben wir uns angeschaut, weil wir hier ein bisschen Geschichte aus dem 2. Weltkrieg sehen konnten. Ein paar Kinder aus unserer Klasse waren dort drin. Es war sehr gruselig und dunkel. Man konnte fast gar nichts sehen. Es hingen Eisenstangen aus dem Gestein hinunter. Die Jungs haben einen Gang entdeckt! Mit Taschenlampen sind wir im Bunker herumgeschwirrt. Wir haben im Bunker auch Kalk gefunden. Damit hat Ben einen Versuch zu Hause gemacht und uns am nächsten Tag davon erzählt.  Dann rief Herr Melchior, dass wir raus kommen sollten. Nun gingen wir weiter!

Auf unserem Weg weiter quer durch den Wald haben wir nach Knochen Ausschau gehalten. Kilian hat einen Knochen gefunden! Dann haben wir erstmal über den Knochen geredet und Herr Melchior hat gesagt, dass der Knochen vermutlich die Hüfte oder das Gelenk von einem Teeny-Wildschwein ist! Dann haben wir weitergesucht, aber wir haben nichts mehr gefunden. Dafür haben wir eine lebende Hirschkuh mit ihrem Kalb gesehen.

Dann wanderten wir zu einer Biberstelle. Wir mussten zuerst einen steilen Abhang runterklettern. Unten angekommen haben wir uns viele umgekippte und angenagte Bäume angesehen. Es war überraschend, was die Biber alles in einem halben Jahr geschafft haben zu bauen! Es gab einen kleinen Bach, wo sehr viele Zweige und Blätter drin waren und außendrum war das Gras sehr nass! Da mussten wir aufpassen, dass wir nicht einsinken. Die meisten Kinder haben auch den Bach überquert, denn über dem  Bach lag ein langer Holzstamm, den die Biber angenagt haben! An einer Stelle gab es auch einen kleinen Sumpf, in den Hendrik mit den Beinen eingesunken ist. Danach war Hendrik´s Hose sehr nass! Schließlich mussten wir auf der anderen Seite des Baches den steilen Berg wieder hoch klettern, um in die andere Richtung  weiter zu gehen. Leider haben wir keinen Biber entdeckt,  wenn wir aber einen gesehen hätten, wäre es noch spannender gewesen!  Ihr geht sicher auch mal zu den Bibern und vielleicht seht ihr dann einen.

Cara und Nelly

 

Zum Abschluss der Waldwoche bringt die Klasse 4b das Feuer zur Schule

Am letzten Tag der Waldwoche stand Feuer machen auf unserem Plan. Wir sind als erstes in den Wald gegangen und haben Feuerholz gesammelt.  Anschließend haben wir gefrühstückt und sind wieder zur Schule gegangen. Dort durften wir nämlich ein Feuer machen. Dann hatten Tamino und Kilian einen Spaten dabei. Deshalb haben Kilian, Hannes, Tamino und Louis mit vereinter Kraft ein Loch ausgehoben. Um das Feuer anzumachen, haben wir als erstes etwas von der gesammelten Birkenrinde und als nächstes etwas  dünneres Holz in das Loch gelegt. Dann haben Kilian, Louis und Tamino Wattepads mit ihrem Feuerstarter angezündet und auf die Birke gelegt. Als das Feuer gut brannte, haben sie etwas dickere Stämme hinauf gelegt. Danach hat das Feuer schön gebrannt und wir haben uns an das Feuer gesetzt und geschnitzt.  Die anderen Kinder haben in der Pause ganz neidisch auf uns und unser Feuer geguckt. Aber wenn ihr im vierten Schuljahr seid dürft ihr das vielleicht auch.J

Benedikt, Tamino und Hannes